
cobas pulse
Vernetzte Blutzuckermessung für Kliniken
Das cobas pulse System von Roche ist ein vernetztes Point-of-Care-Gerät für die patientennahe Blutzuckermessung im Klinikalltag. Es kombiniert Glukoseanalytik mit digitaler Konnektivität, automatisierten Qualitätskontrollen und WLAN-, Bluetooth- sowie RFID-Integration. Das System unterstützt kapillare, venöse, arterielle und neonatale Proben und liefert Ergebnisse in unter zehn Sekunden. Es richtet sich an Krankenhäuser, Intensivstationen und Notaufnahmen. Das Gerät gehört zur Kategorie: Diabetologie.
Produktbeschreibung
Das cobas pulse System von Roche ist ein mobiles und vernetztes POCT-Gerät zur Glukosemessung im klinischen Umfeld. Entwickelt für den Einsatz am Point of Care, kombiniert das System klassische Blutzuckermessung mit digitaler Infrastruktur und zentralem Datenmanagement. Im Vergleich zu konventionellen Blutzuckermessgeräten liegt der Fokus nicht ausschließlich auf der Messung selbst, sondern zusätzlich auf Prozesssicherheit, Konnektivität und standardisierten klinischen Abläufen.
Das System verwendet ein FAD-GDH-Messprinzip mit komplexem AC/DC-Signalprofil zur aktiven Interferenzkompensation. Pro Messung werden mehr als 1.600 Datenpunkte verarbeitet, um stabile und reproduzierbare Messergebnisse zu unterstützen. Der Messbereich liegt bei 10–600 mg/dL beziehungsweise 0,6–33,3 mmol/l bei einer Messzeit von unter zehn Sekunden. Verarbeitet werden kapillare, venöse, arterielle sowie neonatal gewonnene Vollblutproben mit einem Probenvolumen ab 0,6 µL. Laut Hersteller erfüllt das cobas pulse System die aktuellen RiliBÄK-Anforderungen für Glukosemesssysteme.
Im klinischen Alltag unterstützt das System digitale Workflows durch automatische Datenübertragung in KIS- und LIS-Systeme, integriertes Chargenmanagement sowie zentrale Software- und Gerätekonfiguration. Die Bedienung erfolgt über ein Touch-Display mit Barcodekamera und RFID-Unterstützung. Zusätzlich kann das System über Gesundheits-Apps erweitert werden, beispielsweise für Dokumentation, Vitaldatenmanagement oder klinische Entscheidungsunterstützung.
Anwendungsbereiche
- Schnelle Glukosebestimmungen in Notaufnahmen bei Verdacht auf Hypo- oder Hyperglykämien
- Kontinuierliche Glukoseüberwachung auf Intensivstationen und in der perioperativen Versorgung
- Multi-Patienten-Nutzung auf Allgemeinstationen und Pflegeabteilungen
- Patientennahe Diagnostik in ambulanten Kliniken und Funktionsbereichen ohne direkte Laboranbindung
- Neonatale Versorgung mit Heelstick-Proben und geringem Blutvolumen
- Dokumentierte Blutzuckerkontrollen bei insulinpflichtigen Patienten
- Unterstützung standardisierter POCT-Workflows in Kliniken und Krankenhausverbünden
- Integration in digitale Krankenhausprozesse mit automatisierter Datenübertragung und Qualitätsdokumentation
Vorteile
- Vernetztes Point-of-Care-System mit Integration in KIS- und LIS-Infrastrukturen
- WLAN-, Bluetooth-, Barcode- und RFID-Konnektivität für klinische Arbeitsabläufe
- Messbereich von 10–600 mg/dL bei kurzer Messdauer unter zehn Sekunden
- Verarbeitung verschiedener Probenarten inklusive neonataler Vollblutproben
- Automatische Teststreifen-Loterkennung und integriertes Chargenmanagement
- Unterstützt RiliBÄK-konforme Qualitätsdokumentation
- Interferenzkompensation zur Reduktion möglicher Störeinflüsse durch Medikamente oder körpereigene Substanzen
- Robuste Bauweise für häufige Desinfektionszyklen im klinischen Alltag
- Erweiterbarkeit über Gesundheits-Apps für zusätzliche klinische Anwendungen
- Zentrale Geräteverwaltung und Softwareupdates ohne manuellen Einzelgeräteaustausch
Parameterübersicht
Es ist möglich, dass bestimmte berechnete Parameter nicht angegeben sind.







